Bauernverband weist Vorwürfe zurück

13.02.2012

Der Bayrische Bauernverband weist die Anschuldigungen des sogenannten Agrarbündnisses Bayern zurück, das in der vergangenen Woche in einer Pressemitteilung behauptete, dass der Bauernverband für eine intensive Bewirtschaftung und Agrarexporte aus Europa eintrete, um die weltweite Unterernährung zu verringern und eine Nahrungsversorgung auch in Entwicklungsländern zu gewährleisten.

Das Agrarbündnis hatte dem Bauernverband zuvor Polemik und Blockadepolitik vorgeworfen und behauptet, dass dessen Arbeitsweise eine „Attacke auf die Gesetzesvorschläge der EU-Kommission“ darstelle. Laut des Agrarbündisses würde der Bauernverband die Kommissionsvorschläge verfälschen, indem er behauptete, dass die EU eine Flächenstilllegung fordere.

„Wir setzen uns für eine gute Regierungspolitik statt Unruhen, Bürgerkriege und korrupter Regierungssysteme ein“, ließ der Bayrische Bauernverband nun in einer Erklärung verlauten. Dies sei der Schlüssel, um der weltweiten Unterernährung Herr zu werden. Der Verband unterstütze das Recht der Bauern, die in den Entwicklungsländern heimisch sind, auf eigene Flächen und das Engagement dieser Bauernfamilien sowie der mit ihnen verbundenen Handwerks- und Gewerbeunternehmen.

Der Bayrische Bauernverband werde daher auch die nachkommenden Gespräche zur EU-Agrarpolitik 2014 bis 2020 sachlich und konstruktiv begleiten.