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Energiewende: Metallindustrie schürt Angst vor steigenden Energiekosten

18.09.2012

Die Unternehmen in Deutschland lassen derzeit keine Gelegenheit aus, die Energiewende als politischen Kampfbegriff und wirtschaftliches Horrorszenario in der öffentlichen Diskussion zu halten.

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Erfolg für Regenwaldschützer

12.09.2012

Im Kampf gegen die weitere Zerstörung des Regenwalds haben Umweltschützer in Indonesien jetzt einen gerichtlichen Sieg gegen einen Palmöl-Produzenten erreicht.

In der Provinz Aceh auf der Insel Sumatra hatten die Behörden 2011 ein Naturschutzgebiet innerhalb des Tripa-Urwalds zum frei nutzbaren Gebiet erklärt und 1600 Hektar an das Unternehmen PT Kallista Alam zur Errichtung von Palmölplantagen freigegeben.

Die erste Klage gegen dieses fragwürdige Vorgehen (more…)

 

Vorstoß: Foodwatch fordert Smilies für Handel und Gastronomie

12.09.2012

Frei nach Ottos Walkes „Dänen lügen nicht“, der Persiflage auf den alten Micheal Holm Schlager-Klassiker, macht uns just dieser nördlichste aller Nachbarn in Sachen Verbraucherschutz etwas vor: nämlich Transparenz für Besucher von Lebensmittelgeschäften, Restaurants und Gastronomiebetrieben. Foodwatch fordert dieses System jetzt auch für Deutschland.

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Dürre und Missernten auch in Teilen Südeuropas – Rumänien am stärksten betroffen

12.09.2012

Die Europäische Kommission erwartet für die gesamteuropäische Ernte in diesem Jahr ein leichtes Minus gegenüber der Erntesaison 2011/ 2012. Auf die Nahrungsmittelversorgung in Europa hat diese allerdings keine allerdings keinen negativen Einfluss.

Dabei hat sich die Dürre des Sommers gerade im Süden Europas regional besonders bemerkbar gemacht. Rumänien ist hauptleidtragendes Land mit fast 36 Prozent Rückgang, gefolgt von Spanien und Ungarn mit jeweils rund 19 Prozent Einbußen. Zuwachse bei der Ernte konnten lediglich Frankreich (9,2 Prozent), Italien (8,5 Prozent) und Deutschland (4,6 Prozent) verbuchen.

Besonderer Verlierer bei den Agrarprodukten war der Mais: Rückgang um 11 Prozent. Das Getreide der Stunde ist hingegen Roggen, dessen Produktion um 15,5 Prozent auf 7,7 Mio. Tonnen angestiegen ist.

Mit einem Minus gegenüber dem Vorjahr von insgesamt 6,1 Mio. Tonnen zeigt sich die EU-Kommission dennoch mit den Ernteerwartungen nicht unzufrieden, bleibt man in der europäischen Union mit einer absoluten Menge von 278,6 Mio. Tonnen doch weiterhin Nettoexporteur von Getreideprodukten.

 

Abwrackprämie für Stromfresser? Eine Mogelpackung an die falsche Adresse

10.09.2012

Mit der Forderung nach einer Abwrackprämie für Stromfresser hat sich der BUND mal wieder gegen die Bundesregierung positioniert und dem Umweltminister eine Verschleppung der Energiewende vorgeworfen.

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Gigantische Wasserumleitungen in China

07.09.2012

Über eine Entfernung von 1.500 Kilometer soll Wasser aus dem Jangtse-Fluss vom wasserreichen Süden Chinas in den trockenen Norden umgeleitet werden, um die wertvolle Ressource Wasser gleichmäßiger zu verteilen.

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Energiewende potenzieller Geldregen für Investoren und Kapitalanleger?

05.09.2012

Vergangen Mittwoch verabschiedete das Bundeskabinett einen Gesetzentwurf zur Regelung von netzbedingten Ausfällen und fehlenden Netzanbindungen von Offshore Windparks: Die Kosten für solche Nicht-ins Netz-Einspeisungen tragen nun verbindlich die Stromkunden – sind aber auf 0,25 Cent pro Kilowattstunde gedeckelt. Auf den Durchschnittshaushalt bezogen entspricht das, aufs Jahr gerechnet, eine Mehrbelastung von ca. 9 Euro. Somit zahlt der Verbraucher das Risiko – und die Energiewende. (more…)

 

Die Weltwasserwoche und das gute Gewissen

01.09.2012

Regelmäßig treffen sich Politiker, Wissenschaftler und Entwicklungshelfer aus aller Welt, um ihr gewachsenes Umweltbewusstsein auf Konferenzen in die Öffentlichkeit zu tragen. Diesmal hatte das Stockholm International Water Institute (SIWI) zur Weltwasserwoche in die schwedische Hauptstadt geladen. Die Veranstaltung unter dem Motto „Wasser und Ernährungssicherheit“ endete am Freitag.

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Ravensburg entdeckt Jahrhunderte alte Wasserleitung

29.08.2012

Die Ressource Wasser ist seit Menschengedenken essentiell für den Siedlungsbau. Schon die Römer nutzten aufwendig erbaute Aquädukte, um Wasser über große Entfernungen zu transportieren. Eine weit weniger bekannte, aber jüngere Technik waren so genannte „Deicheln“; frühe unterirdische Rohrleitungssysteme aus Holz, die Wasser vom einen Brunnen zum anderen transportierten und so die Versorgung der städtischen Bevölkerung mit der Ressource Wasser sicherstellten.

Exakt auf ein solches System sind jetzt Bauarbeiter in der Stadt Ravensburg gestoßen (more…)

 

Energiewende von unten: Konsequent dezentralisieren

26.08.2012

Die Politik debattiert auf nationaler Ebene noch über Versorgungssicherheit, da nehmen die Kommunen die Energiewende längst selbst in die Hand: Biomasse wird zum Konjunkturmotor. Gemeinden und Mittelständer sehen erneuerbare Energie nicht mehr nur als subventionierten Zweig der Strom-, Wärme- und Treibstoffproduktion, sondern als Wirtschaftsfaktor und als Nische, in die sie selbst hineinstoßen müssen. So trägt die Allianz zwischen Kommunen und Mittelstand nicht nur zu stabileren Energiepreisen bei, sondern liefert auch einen Beitrag zur Regionalentwicklung.

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Missernten in den USA lassen Nahrungsmittelpreise explodieren

22.08.2012

Die anhaltende Dürre in den USA ist die schlimmste seit mehr als 50 Jahren.  Im Juli war es in Amerikas „Kornkammern“ im mittleren Westen so heiß wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen – mit fatalen Folgen für die Preisentwicklung von Mais, Weizen und Sojabohnen, die auf ein Rekordhoch zusteuern.

Für die Menschen in den Industrienationen bedeutet dies, (more…)

 

Die Spritpreise, nicht nur im Sommerloch ein beliebtes Thema

20.08.2012

Man liest sie – wie auch heute – immer wieder, die Schlagzeilen des Spiegels “Sprit so teuer wie noch nie”, des Sterns “Benzinpreise steigen auf Rekordniveau” (Stern) und der FAZ “Benzin so teuer wie nie”.

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Vom Elixier des Lebens zum Elixier des Überlebens

19.08.2012

Hätten Sie es gewusst?

Zwar besteht unser Planet auf der Oberfläche zu mehr als 70% aus Wasser, dennoch sind davon lediglich gerade einmal 2,5% für den Menschen nutzbar. Zieht man davon nochmal global ein halbes Prozent aufgrund von Umweltverschmutzung ab, verbleiben gerade einmal 2 % trinkbares Wasser. Die Ressource Wasser wird also immer wichtiger.

Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die menschliche Bevölkerung der Erde in absehbarer Zeit die 10 Milliarden-Marke knacken wird,  gewinnt Trinkwasser in den kommenden Jahren und Jahrzehnten als Ressource und Überlebenssicherung an Bedeutung. Experten zeichnen bereits heute ein düsteres Bild:
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Energiegenossenschaften setzen die Großkonzerne unter Druck

13.08.2012

In Bayern gibt es bereits viele von ihnen: dutzende Energiegenossenschaften treiben die dezentrale Stromversorgung „von unten“ voran. Der CSU-Bundestagsabgeordnete und Umweltpolitiker Josef Göppel betonte gegenüber dpa, dass die Stimmung an der Basis besser sei, als man es in Berlin für möglich halte.

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Wasserkraft-Großprojekte in Chile: Ethnische Minderheiten kämpfen für Dezentralisierung

08.08.2012

Lange nach dem Ende der Pinochet-Diktatur setzt sich in Chile nur sehr langsam ein Umweltbewusstsein durch. Mit der Rückkehr zur Demokratie finden ethnische Minderheiten wieder mehr Gehör und tragen dazu bei, die Öffentlichkeit für einen schonenderen Umgang mit den natürlichen Ressourcen zu sensibilisieren.

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Großprojekte gegen die Wassernot schaffen kaum Abhilfe

06.08.2012

Ein Viertel der Weltbevölkerung lebt in Gebieten mit akutem Wassermangel. Großprojekte gegen die Wassernot wie im Norden Chinas werden da kaum Abhilfe schaffen, ist sich Martina Flörke sicher. Die Wissenschaftlerin leitet die Arbeitsgruppe am Umwelt-Forschungszentrum der Universität Kassel. Sie hat am Umweltbericht GEO5 der UN mitgearbeitet und kennt die Prognosen zur globalen Wasserverfügbarkeit. Gegenüber der Hessischen Allgemeinen warnte sie davor, allzu große Hoffnungen in Großprojekte zu setzen.

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Stroh in den Tank

03.08.2012

Hersteller von Biokraftstoff aus Biomasse sehen sich zunehmend der Kritik ausgesetzt, sie missbrauchten natürliche Ressourcen und gefährdeten die Nahrungsmittelversorgung. Mit einem neuen Verfahren zur Bioethanol-Herstellung zeigt die Süd-Chemie, die inzwischen zur Clariant AG gehört, dass es auch anders geht: Im bayerischen Straubing arbeitet seit Ende Juli 2012 eine Anlage, die Stroh mit Hilfe von Enzymen und Mikroorganismen in Bioethanol umwandelt. Die 28 Millionen Euro teure Anlage soll innerhalb eines Jahres 4.500 Tonnen Stroh zu 1.000 Tonnen Bioethanol verarbeiten.

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Versorgungssicherheit „von unten“?

01.08.2012

Auch ein Ministerpräsident von den Grünen kann sich den wirtschaftspolitischen Zwängen nicht entziehen. Diesen Eindruck bekommt, wer sich Winfried Kretschmanns erste Regierungserklärung zum Thema Versorgungssicherheit im Stuttgarter Landtag vornimmt.

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„Wasser wirkt“

26.07.2012

Wie lebensnotwendig die Ressource Wasser ist, ist wohl jedem klar. Sauberes Trinkwasser und hygienische Lebensverhältnisse sind eine Grundvoraussetzung für ein gesundes Leben. Neu ist sicherlich auch keinem, dass es weltweit noch viel zu viele Menschen gibt, die keinen Zugang zu sauberem Wasser haben.

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Notfallversorgung: Neue Krisen, alte Konzepte?

26.07.2012

Mit der haushaltspolitischen Diskussion über die Kosten einer Notfallversorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln gerät immer wieder auch die dahinterstehende Infrastruktur in die Schusslinie. An geheimen Orten, verteilt über die ganze Bundesrepublik, lagern fast 800.000 Tonnen Lebensmittel für den Ernstfall. Diese Lager sind ein Relikt aus der Zeit des Kalten Krieges. Das Konzept dahinter hat sich seit einem halben Jahrhundert nicht verändert.

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Die Angst vor der Versorgungslücke

24.07.2012

Nach dem von der Bundesregierung beschlossenen Aus für Atomkraftwerke stellt sich die Frage, wie der Energiebedarf in der Zukunft gedeckt werden soll. Vertreter der konventionellen Energiewirtschaft bremsen Hoffnungen auf eine schnelle Energiewende, setzen auf Gas- und Pumpspeicherkraftwerke und versuchen, den politischen Boden für neue Kraftwerke vorzubereiten. Dabei nutzen sie die Angst vor steigenden Energiekosten. So wies Udo Niehage, Beauftragter für die Energiewende bei Siemens, in einer Diskussionsveranstaltung eines Energieversorgers in Wien auf deutliche Mehrbelastungen von Verbrauchern und Industrie hin und sprach von 40 Prozent höheren Strompreisen in den kommenden zehn Jahren. (more…)

 

Skandal Hunger

23.07.2012

Einen „Skandal“ nannte der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick in einem Interview mit dem Radio Bamberg Anfang Juli den Hunger in der Welt. Grundlage für diese Aussage war eine Studie der Deutschen Bischofskonferenz, die besagt, dass bis vor zehn Jahren der weltweite Anteil an unterernährten Menschen gesungen sei. Heute jedoch hungern mit einer Milliarde wieder wesentlich mehr Menschen.

„Skandal“ nennt er es. In Mali hungern die Flüchtlinge aufgrund der angespannten politischen Situation, die Dürre in der Sahelzone jährt sich alle Jahre wieder. Und das, obwohl die Erde alle Ressourcen liefert, die nötig wären, um alle Menschen zu ernähren.

Doch ist Schicks Kritik richtig? Er fordert, dass Ressourcen zur direkten Ernährung, nicht für Forschung verwendet würden. Selbstverständlich ist, dass Ressourcen sinnvoll eingeteilt werden müssen – doch wo ist die Grenzlinie zwischen seiner Forschung für Dinge „die nicht nötig sind“ und jenen, die lebenswichtig werden können.

Es ist wichtig Balance zu finden – bewusst zu werden, was wichtig ist und was nicht. Nachhaltigkeit mit den Ressourcen der Erde in jedem Hinblick – dann würde sicher auch der Hunger enden.

 

 

Sicherstellung der Versorgung mit gutem und reinem Wasser

19.07.2012

Eigentlich weiß jedes Kind, dass Wasser rein sein sollte und am besten noch kalt. So mundet es, so erfrischt es. In Europa wird das Wasser meist aus Quellen, Gesteinswasserschichten und dem Grundwasser bezogen. Diese Wasserquellen gilt es sauber zu halten – möglichst keine Düngemittel, ungereinigte Abwässer, Altöl oder andere Giftstoffe sollen ins Wasser gelangen.

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Furcht vor Katastrophe im Flüchtlingslager

18.07.2012

Eine Katastrophe bahnt sich im größten Flüchtlingslager der Welt im kenianischen Dadaab an. Die finanziellen Mittel reichen nur noch für zwei bis drei Monate, erklärten Sprecher eines Bündnisses von acht Hilfsorganisationen, darunter CARE, Oxfam und Safe the Children, der Deutschen Presseagentur. Zehntausende Menschenleben seien in Gefahr, da die Einrichtungen des Lagers der Masse nicht Stand halten kann.

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Biosprit E10 – Nahrungsmittel für den Tank?

16.07.2012

Autos sind, vor allem in Mitteleuropa, viel mehr als ein Fortbewegungsmittel. Sie werden gehegt und gepflegt – das Beste ist vielen fürs Auto gerade gut genug. So verwunderte es kaum, dass die Einführung der Benzinsorte E10 (Superbenzin 95 Oktan mit 10 Prozent Bioethanolanteil) zu Protesten in weiten Teilen der Bevölkerung führte.

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Altmaier fordert Koordination bei der Energiewende

12.07.2012

Bundesumweltminister Peter Altmaier hat seine Konsequenzen aus den Koordinierungsproblemen der Länder bei der Energiewende gezogen. In Zukunft müsse aus den bisherigen Fehlern gelernt werden, daher forderte Altmaier eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Bundessländern.

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Eingriff in Mali?

11.07.2012

Immer größer werden die Unruhen im Norden Malis. Und der Hunger steigt jeden Tag. So ist es nicht verwunderlich, dass hunderttausende Menschen aus dem Land flüchten. Die Afrikanische Union und Ekowas beraten nun über ein Eingreifen in der Region.

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Ressource Wasser schützen

10.07.2012

Das Europäische Parlament hat in Sachen Schonung der Ressource Wasser in der vergangenen Woche in Straßburg Stellung bezogen: Im November diesen Jahres sollen von der EU-Kommission ihre Vorschläge zum Schutz der Wasserressourcen vorgelegt werden.

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Ausbau der Windkraftanlagen lahmt

30.06.2012

Der Ausbau der Windkraftanlagen hinkt – obwohl er Kernbereich der Energiewende ist. Und keiner will schuld sein.

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Kinder leiden am meisten unter der Wasserkrise

29.06.2012

Laut einer Studie Kinderhilfswerks UNICEF treffen die Folgen des Klimawandels und der weltweiten Wasserkrise Kinder in Entwicklungs- und Schwellenländer am härtesten. Nur aufgrund von verunreinigtem Wasser und mangelnder Hygiene verursachten Durchfalls sterben weltweit 3000 Kinder, so der Vorsitzende von UNICEF Deutschland, Jürgen Heaeus.

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