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Ökologie: Nachhaltiger Umgang mit der Natur

Frischer Fisch steht heute aus gutem Grund immer häufiger auf dem Speiseplan: Fisch ist nicht nur lecker, sondern auch ein besonders gesundes Nahrungsmittel. Die große Nachfrage verursacht jedoch ein Angebotsproblem. Die Weltmeere sind überfischt, viele Fischarten vom Aussterben bedroht. Einen Lösungsansatz stellen Aquakulturen dar. Bereits heute werden etwa die Hälfte des Bedarfs an Meeresfrüchten, Süß- und Salzwasserfischen aus Aquakulturen gedeckt. Jedoch sind auch beim Ausbau von Aquakulturen ökologische Herausforderungen zu betrachten und nachhaltiges Vorgehen ist hier unabdingbar. Wir arbeiten deshalb nur mit vorbildlichen Aquakulturen, zum Beispiel in der Adria, zusammen. Unsere Aquakulturen zeichnen sich insbesondere dadurch aus, dass sie Überzüchtung vermeiden. Das heißt, dass die von uns ausgesuchten Aquakulturen sich durch einen begrenzten und äußerst vorsichtigen Einsatz von Medikamenten auszeichnen, um die Wasserqualität und damit die Meeresfauna, Fische und weitere Meerestiere in der Umgebung der Aquakulturen zu belasten.

Nachwachsende Rohstoffe sind heute mehr denn je gefragt. Aber auch hier ist der bedächtige Anbau wichtig. So sind zum Beispiel durch den Anbau der sehr energiehaltigen Jatropha-Pflanze kurzfristige Gewinne möglich. Jedoch werden durch den Anbau von Jatropha-Pflanzen die Böden sehr stark ausgelaugt. Der Jatropha-Anbau widerspricht deshalb dem Prinzip der Nachhaltigkeit. Wir bei Ager Pharia verzichten deshalb auf den Anbau von biologischen Energielieferanten, die nur kurzfristigen ökonomischen Ertrag gewährleisten. Schließlich stehen genügend Alternativen zur Verfügung, mit denen auf ökologisch verantwortliche Weise Biomasse erzeugt werden kann.