G8-Staaten und Unternehmen schließen Bündnis gegen Hunger

21.05.2012

45 Privatfirmen wollen drei Milliarden Dollar spenden

Es sei wichtig, sich der Herausforderung anzunehmen, den Hunger einer Milliarde Männer, Frauen und Kindern zu lindern, stellte Barack Obama unmittelbar vor den Beratungen der Staats- und Regierungschefs der G8 fest.

Als wohlhabendstes Land der Welt hätten die USA moralische Verpflichtungen, so Obama. Er stellte daher eine neue Initiative vor, dank derer die Vereinigten Staaten den weltweiten Kampf gegen Hunger und Unterernährung anzuführen gedenken. Dafür seien auch 45 Privatfirmen gewonnen worden, die insgesamt drei Milliarden Dollar (2,4 Milliarden Euro) spenden wollen. Damit sollen Bauern besseres Saatgut, bessere Lager und bessere Klimavorhersagen bekommen. Bei dem G8-Gipfel soll die Allianz gegen den Hunger offiziell geschlossen werden.