Vom Elixier des Lebens zum Elixier des Überlebens

19.08.2012

Hätten Sie es gewusst?

Zwar besteht unser Planet auf der Oberfläche zu mehr als 70% aus Wasser, dennoch sind davon lediglich gerade einmal 2,5% für den Menschen nutzbar. Zieht man davon nochmal global ein halbes Prozent aufgrund von Umweltverschmutzung ab, verbleiben gerade einmal 2 % trinkbares Wasser. Die Ressource Wasser wird also immer wichtiger.

Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die menschliche Bevölkerung der Erde in absehbarer Zeit die 10 Milliarden-Marke knacken wird,  gewinnt Trinkwasser in den kommenden Jahren und Jahrzehnten als Ressource und Überlebenssicherung an Bedeutung. Experten zeichnen bereits heute ein düsteres Bild:

Krieg, Vertreibung und Umweltkatastrophen werden künftig einen Platz in unserem Leben einnehmen -  und alltäglich werden. Wasser als Ressource wird der Auslöser sein. Nach Angaben der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation  wird die Ressource Wasser bereits 2025 nicht mehr ausreichen und Experten schätzen, dass dann bereits mehr als 3 Milliarden Menschen keinen Zugang zu nutzbarem Wasser haben werden.

Das Problem der Wasserversorgung ist allerdings kein reines Problem der ökonomischen Habenichts-Staaten. Auch und gerade die Industrienationen kämpfen mit den Folgen der Wasserverschwendung, die sie selbst betreiben: Absenkung der Grundwasserpegel, austrocknende Flüsse und schmelzende Gletscher sind die Folge, der Klimawandel eine zusätzliche Ursache. Paradoxerweise rechnen heute schon die Spekulanten von morgen mit einem großen Geschäft, denn der Markt mit der Ressource Wasser verspricht Gewinne.

Wasser also als Handelsware zur Profitmaximierung Einzelner? Ein gesellschaftliches und politisches Umdenken muss zwingend her. Allein es ist nicht in Sicht. Und so stehen wir als selbstgepriesene höchste Form der Schöpfungsgeschichte kurz davor, selbst verschuldet unserem Planeten das ureigenste Gut zu rauben. Das Gut, das uns einst erst schuf. Das Elixier unseres Lebens: Wasser.