Wo ist er, der Hunger?

08.11.2011

Keine zehn Tage ist es her, dass der siebenmilliardste Bürger dieser Erde geboren wurde. Eine stolze Summe. Erschreckend nur, dass gleichzeitig auf den Webseiten des World Food Programmes nachzulesen ist, dass von diesen sieben Milliarden Menschen 925 Millionen Hunger leiden.

Jeder siebte Erdbewohner hungert. Schauen Sie sich um, wie viele Menschen befinden sich gerade mit Ihnen in einem Raum oder mit wie vielen Menschen saßen Sie heute in der U-Bahn? Rein statistisch müsste jeder siebte von Ihnen Hunger leiden. Glücklicherweise dürfen Sie und ich uns sicher sein, dass diese Zahl in unserem direkten Umfeld nicht zutrifft. Aber wenn jeder siebte Mensch neben Ihnen nicht hungert, wo sind dann diese Hungernden?

Obwohl auch in Sozialstaaten wie Deutschland (2 Millionen Kinder leben hier laut Not-Opfer-Hilfe Bona Fide in relativer Armut) Hunger durchaus Thema sein kann, ist es nach wie vor Fakt, dass die Hungernden in Subsahra-Afrika oder Südasien leben. Der im Oktober veröffentlichte Welthunger-Index (WHI) legt dar, dass noch immer 26 Länder als „ernst“ oder „gravierend“ eingestuft werden müssen. Am schwerwiegendsten trifft es den Kongo, Burundu, Eritrea und Tschad. Aber auch Indien, Pakistan und Bangladesch finden noch keinen Weg aus der Hungerkrise.
Aber da wäre auch noch das Horn von Afrika. Die aktuelle Hungersnot in der Region um das Horn, bei der 13 Millionen Menschen betroffen sind, ist in den Zahlen des WHI noch nicht berücksichtigt. Sicherlich muss diese Region, vor allem die am stärksten betroffene in Südsomalia, auch zu jenen Regionen gezählt werden, die am stärksten vom Hunger gezeichnet sind.

Hauptursachen für die fortwährenden Hungersnöte sind neben andauernder Konflikte und politischer Instabilität vor allem auch steigende Lebensmittelpreise.

Zwar haben gibt es auch Erfolgsgeschichten an der Front der Hungerleidenden – so haben Länder wie Äthiopien, Angola, Mosambik, Nicaragua, Niger oder Vietnam Ihre Situation wesentlich verbessern können – aber dennoch bestätigt der aktuelle WHI nur einen Eindruck: Hunger bleibt das Problem vor allem der ärmsten Länder.

Wir von Ager Pharia möchten dafür sorgen, dass auch die Menschen dieser ärmsten Länder genug Nahrung bekommen. Möchten Sie erfahren, wie wir dabei vorgehen? Dann kontaktieren Sie uns!